The PrivateAtelier

Vereinigte Staaten · Gegründet 2016

Khaite

New Yorker Maison, neues Quiet Luxury, Lotus und Maeve als Hero-Modelle

Gegründet

2016

Land

Vereinigte Staaten

Kreativdirektion

Catherine Holstein

Heritage-Score

6/10

Aus dem Archiv

Khaite wurde 2016 in New York von Catherine Holstein gegründet, einer Designerin mit Stationen bei Vera Wang und J. Crew. Der Name kommt vom altgriechischen Wort für „Haar” — eine Anspielung auf das namensgebende Material vieler hochwertiger Materialien (Wolle, Kaschmir, Pelz historisch).

Khaite hat sich in weniger als zehn Jahren zu einer der definierenden Quiet-Luxury-Marken der jüngeren Mode entwickelt. Die Designhandschrift von Catherine Holstein ist klar, etwas härter als bei The Row, mit stärkerem Akzent auf strukturierte Tagesformen, gerader Schnittlinie und einer fast strengen Farbsprache (überwiegend Schwarz, Cremeweiß, Karamell, Tiefblau).

Im Lederwaren-Bereich konzentriert sich das Haus auf wenige Modelle, die schnell zu erkennbaren Codes der Marke geworden sind: die Lotus (eine kleine, gewölbte Cross-Body), die Maeve (eine größere strukturierte Schultertasche mit charakteristischer Formgebung), die Greta (Hobo) und die Olivia (formaler Top-Handle). Alle Modelle teilen ein bestimmtes Verständnis von amerikanischer Couture-Reduktion — entfernt von der Pariser Romantik, näher an einer New Yorker Architektur-Logik.

Im Atelier sehen wir Khaite als die natürliche Wahl für eine Käuferin, die nach jüngeren amerikanischen Designerinnen sucht — eine andere ästhetische Welt als die europäischen Heritage-Häuser. Die Verfügbarkeit über Affiliate-Kanäle ist begrenzt; Khaite ist primär in eigenen Stores und ausgewählten Department-Stores verfügbar (etwa Mytheresa, Net-a-Porter). Bei Breuninger nicht im Awin-Feed präsent.

Preislich liegt Khaite mittig in Tier 2. Eine Lotus liegt bei rund 1.500–1.800 €, eine Maeve Medium bei 2.500–3.500 €, eine Greta bei 1.800–2.500 €.

Im Atelier verfügbar

Alle 57 Modelle →

Fragen aus dem Archiv

Was bedeutet der Name Khaite?
Khaite kommt vom altgriechischen Wort χαίτη (chaitē) für „Haar” — eine Anspielung auf hochwertige natürliche Fasern, die historisch in der Mode genutzt wurden.
Wer ist Catherine Holstein?
Catherine Holstein ist die Gründerin und Kreativdirektorin von Khaite. Sie hat zuvor bei Vera Wang und J. Crew gearbeitet und gründete das eigene Haus 2016 in New York.
Welche Khaite-Tasche ist die bekannteste?
Die Lotus (eine kleine, gewölbte Cross-Body) und die Maeve (strukturierte Schultertasche) sind die kommerziell wichtigsten Modelle. Beide haben sich in den späten 2010er und frühen 2020er Jahren als Quiet-Luxury-Codes etabliert.
Wo werden Khaite-Taschen produziert?
Die Lederwaren werden in italienischen Werkstätten produziert, überwiegend in der Toskana und Region Marken. Khaite arbeitet mit denselben Werkstätten, die auch für The Row und mehrere etablierte europäische Häuser fertigen.
Sind Khaite-Taschen wertstabil?
Khaite gehört zu den wertstabileren jüngeren Marken — eine Lotus oder Maeve in Standardausführung erzielt typischerweise 40–55 Prozent des Neupreises nach drei Jahren. Das ist für eine Marke unter zehn Jahren überdurchschnittlich.
Wie unterscheidet sich Khaite von The Row?
Beide sind New Yorker Quiet-Luxury-Marken. The Row ist klassischer, näher an europäischer Couture, die Designsprache weicher und älter. Khaite ist härter, jünger, näher an einer Architektur-Reduktion. The Row spricht eher etablierte Käuferinnen an, Khaite eher die Generation, die sich in Quiet Luxury hineinfindet.

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